Statement

Bewohner*innen der M93

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«Die Stadtentwicklung nicht jenen überlassen, die damit ihre Gewinne steigern und ihre Renditen sichern. Die Häuser denen, die drin wohnen!»

Stadt selber machen – die Stadtentwicklung nicht jenen überlassen, die damit ihre Gewinne steigern und ihre Renditen sichern. Die Häuser denen, die drin wohnen! Wir sind eine Hausgemeinschaft im St. Johann, unser Haus war ein typisches Spekulationsobjekt in den Achtziger- und Neunzigerjahren. 1989 stand es mehrheitlich leer – und wurde besetzt.  

 

Nach der kurzen Besetzung, dem folgenden 10-jährigen Kampf gegen mehrere Spekulanten und dem Platzen der Immobilienblase landete das Haus in der Konkursmasse einer Bank. Als neu gegründete Genossenschaft kauften wir das Haus, renovierten es sanft und leben seither in verschiedenen Zusammensetzungen darin:  Als Gross-WG über alle Stockwerke, als Familie, als Single, als Lumpen-WG, als Paar – je nach Bedürfnissen haben wir die Lebensformen anpassen können. 

    Damit günstiges und selbstbestimmtes Wohnen für möglichst viele Personen Realität wird, 

      müssen die vier im Juni von der Basler Stimmbevölkerung angenommenen wohnpolitischen

      Initiativen rasch und umfassend umgesetzt werden!

    Für kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsbau!

    Gegen einen Abriss der Häuser am Steinengraben und an der Mattenstrasse!

    Gegen die Luxussanierung der Häuser an der Erikastrasse!

    Gegen ein profitorientiertes Rheinhattan im Basler Hafen!