Statement

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«Hack dein Life!»

GRUPPE IM JETZT

4056 Süd sehen...

Das Gassenzimmer ist fort, ebenso die Post, sogar die dort folgenden Zwischennutzer*innen
der „Postbar“ sind gegangen. Die kämpferische Besetzung wurde ebenso gegangen.

Wir begrüssen die Neujahrskonflikte 2016.

In der Vogesenstrasse klotzen die Eigentumswohnungen, an den Handgelenken der Verantwortlichen nun die fetten Uhren. Wo früher Gemeinschaft war und weiter möglich
gewesen wäre.

Wir Grüssen die Villa Carmen.

Der Totentanz verscherbelt, gehört weiter den Spekulant*innen. Die Student*innen sind verschoben, konzentriert auf das moderne  Fliessband. Mit allen anderen der „freien“ Kunst, gebündelt im Campus.

Prosit, bringt Schampus!

Der Werkhof an der Maiengasse ist einem Immobas-Neubau gewichen.  Wohnraum für alle - ab X-tausend Franken! Auch damit wird Stadt nicht  gestaltet, höchstens die nächste Runde verwaltet. Ah ja und Da Gianni?

Das kenn i!

Das alte Frauenspital samt kultureller Nutzung, abgerissen, die Bäume gefällt.
Für BioTech-LifeScience Cluster der Karrierist*innen und Pharma.

Was für 1 kaputte Welt!

Der soziale Hotspot Schanze, samt den Besetzenden am ranzen. Saich! Am  tolle Sachen machen. Auf dich, mich und alle achten. „Freier“ und  schöner war so die Mittagszeit.
Jetzt ist nichts mehr ausser einer tiefen Grube – die haben Sie sich  selbst gegraben.
Damals wollten wir, die auch dort waren, vielleicht noch Kuchen –  jetzt wollen wir die ganze Bäckerei!

Wir Grüssen die Menschen mit Wut statt Mittagessen im Bauch.

Das Schällemätteli thront auch nicht mehr drohend im  Arbeiter*innenquartier. Als Repräsentantin der Gefängnisgesellschaft.  Als Mahnmal der Gewalt auf der unser täglich Strampeln fusst. Die Menschen sind im Bässlergut und Waaghof eingesperrt. Da sieht Mensch nicht mehr.
Jedenfalls nicht mehr so sehr. Brauchts auch nicht. Das Gefängnis ist ja verinnerlicht.

Wir Grüssen die Gefangenen drinnen und draussen.

..und antworten!

Als Hin- und Herverdrängte, Betroffene und Bekannte von Betroffenen.  Endgültig zerstritten mit dem Leben in Konkurrenz. Nach dem Sehen und  Verstehen, hier 1 Ansage:

Wir können die Welt nur dort Verändern wo wir sind. Mit den Menschen  die uns umgeben. Und wir sind nunmal Menschen im Spätkapitalismus.  Streikende im Unternehmen Basel.

Also: Konkurrenz um bilige Wohnung, prekären Job etc. hacken.  Kooperativ Aufwertung und Verdrängung angehen. Solidarisch leben.

Le monde ou rien. 

Wir bleiben alle. 

St.Johann Süd Selber Machen.
 


Hack dein Life!
Gruppe im Jetzt, St.Johann - Herbst 2018